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Das Verschieben der Beiträge nach oben ist sehr, sehr mühsam und wir stehen unter Zeitdruck. Sorry und danke.

 


08.06.2012

08.06.12

( Marc & Florian )

 

Im Rundgang durch den Betonmischer

 

Heute haben wir weiter Verschalungen des Außengeheges angebracht und betoniert.

Eine weitere Gruppe hat einen Hundetransport nach Deutschen Lande vorbereitet. Die Gruppe hat die vom Vortag gereinigten Transportboxen in den Transporter verladen und mit Spannguten gesichert.

Zusätzlich haben wir die Querstreben der Eck- und Türpfosten des Außengeheges verschweißt.

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Wießmeyer:

In allererster Linie ist es hier sehr heiß. Wir haben einige Probleme mit Sonnenbrand.
Aber- die Stimmung ist ganz großartig und die Jungs sind sehr motiviert. Heute Morgen (9.6.) haben sie beschlossen, dass sie die Gruppen auf der Baustelle anders einteilen, damit nicht so viel Leerlauf entsteht. Es hat ihnen schon gestunken, dass die Ungarn schneller arbeiten als sie ...
Und gestern Abend gab es eine Gulaschfete. Das hat allen gefallen und auch die Mitarbeiter waren da.
Gleichzeitig war Training auf dem Hundeplatz. Einige konnten sich vom Zugucken gar nicht mehr losreißen. Mit den Hunden selbst hatten wir bisher wenig zu tun. Aber das wird sich noch ändern.

Der Baustellen-Fortschritt kann unter "Fotos" angeschaut werden.

07.06.2012

Die Fahrt gestern war úberraschend reibungslos. Tatsáchlich lsogefahren sind wir um 4.15 Uhr. Ankunft auf unserem Lagerplatz war um 17 Uhr.

Heute war Besprechung, Ausladen und Úbergabe der Spenden, Tierheimbesichtigung und erste Arbeit auf der Baustelle.


 

6.Juni 2012 (Marvin & André)

Im Zickzack nach Ungarn
Am Mittwoch morgen gegen 4 Uhr sind wir in 2 Transportern nach Ungarn los gefahren.
Unsere lange Fahrt (geplante 12 Stunden) begann nach einer kleinen Panne unsereres Navi, welches uns auf eine falsche Richtung schickte…
Da wir schon so früh los gefahren sind, blieben wir bis weit nach Ungarn von Staus verschont. Auch von Zollkontrollen an den Ländergrenzen blieben wir „Gott sei dank“ verschont, denn unsere Kleintransporter waren bis unters Dach mit unserem Gepäck und diversen Spenden beladen.
Schlussendlich sind wir nach einer 12 Stunden langen gut an unserem Lagerplatz angekommen.

05.06.2012

Wir haben ein (vorläufig?) letztes Mal Spenden angenommen. Und was da alles kam:
Handtücher, Bettwäsche, Hundekörbe und Boxen, Katzenzubehör, Futter für Katz, Hund und Mensch (lecker, lecker), Hundebettchen und Decken, Leinen und Halsbänder, medizinisches Material - wir sind überwältigt und zwar nicht nur von der Spendenvielfalt, sondern auch davon, was das alles für nette Leute waren!
Danke an alle!

Zwischendurch haben wir noch ein bissle Ungarisch geübt.
Guten Tag - Jò napot
Guten Abend - Jò estèt
bitte - kèrem
danke - köszönöm szépen
und dann hatten wir erst mal eine längere Lachpause. Ungarisch hört sich sehr fremd an, aber immer mit gerrrrolltem rrrrrrr.

Und für heute: Jò èjszakàt kivànok!


04.06.2012

Wettervorhersage für Kecskemét während des Workcamps
von http://www.zoover.de/ungarn/ungarn/kecskemet/wetter

 

Mittwoch
6-06

Donnerstag
7-06

Freitag
8-06

Samstag
9-06

Sonntag
10-06

Min

9 °C

11 °C

13 °C

15 °C

15 °C

Max

22 °C

26 °C

28 °C

27 °C

25 °C

Sonne

65%

60%

60%

50%

40%

Niederschlag

5%

10%

35%

40%

45%

 

Montag
11-06

Dienstag
12-06

Mittwoch
13-06

Donnerstag
14-06

Freitag
15-06

Samstag
16-06

Sonntag
17-06

Min

13 °C

14 °C

15 °C

15 °C

14 °C

14 °C

13 °C

Max

26 °C

27 °C

28 °C

26 °C

25 °C

24 °C

24 °C

Sonne

55%

55%

55%

55%

55%

50%

50%

Niederschlag

30%

20%

40%

35%

50%

50%

40%


30.05.2012

Beim Vortreffen haben wir die Regeln für unser Workcamp beschlossen. Hier sind sie:

  1. 1. Rauchen nur am festgelegten Raucherplatz
  2. 2. Keine Drogen
  3. 3. Alkohol nur in kleinen Mengen
  4. 4. Kein Anpöbeln, keine Anmache
  5. 5. Toiletten und Duschen werden nach Benutzung sauber verlassen.
  6. 6. Jeder beseitigt seinen Müll selbst sofort.
  7. 7. Kein selbständiger Zugriff auf die Essens- und Getränkevorräte
  8. 8. Frühstück an Arbeitstagen: 7.15 – 7.45 Uhr,
        Spülen und Aufräumen 7.45 – 8 Uhr
        Abfahrt zum Tierheim um 8 Uhr
  9. 9. Arbeitszeit: 8.15 – 12 Uhr und 13 – 16.15 Uhr
    10. Dienste im Lager: 17 – 18.30 Uhr
    11. Abendessen an Arbeitstagen: 18.45 Uhr, anschließend Spülen und Aufräumen
    12. 19.45 Uhr Vollversammlung mit Aussprache
    13. Ab 20 Uhr Lagerfreizeitprogramm oder zur freien Verfügung
    14. Ruhe bei den Zelten ab 22 Uhr
    15. Alles, was gefährlich werden könnte, wird unterlassen. BRANDSCHUTZ!!!
    16. Jede/r bemüht sich um einen gepflegten Umgangston.
    17. Wir sind pünktlich.
    18. Probleme werden sofort angesprochen und ggf. mit dem Lager-Rat geklärt.
    19. Der Lager-Rat besteht aus 2 Azubis, 2 Lehrern und dem Tierheimleiter.

Der Lager-Rat kann bei groben Verstößen den Ausschluss eines Teilnehmers beschließen. Dieser muss ggf. auf eigene Kosten sofort nach Hause fahren.

Klingt hart? Wir finden das so vernünftig!
Und das ist noch nicht alles: Für das Verhalten im Tierheim gibt es noch ein besonderes Regelwerk von Gabor.

 

29.5.2012

Die Dame sagte am Telefon: "Drei Säcke und ein Körbchen."
Klar, das passt noch in die beiden Busse, nehmen wir mit. Und nun schaut euch das "Körbchen" an - da werden die Oldies in der Seniorenresidenz ihre helle Freude haben, darin lässt es sich locker zu Mehreren liegen: Durchmesser 115 cm (Das in der Mitte ist eine ganz normale Gartenschere). Vielen Dank.

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26.05.2012

Die Vorbereitungen der rbs-ler sind fast fertig.
Wir beladen die beiden Busse am Dienstag 05.06. ab 16 Uhr

Mi 06.06.2012, 4 Uhr
Fahrt nach Ungarn, Fahrer: W. Hofmann, Leo
abends: Zeltaufbau, Nachtruhe

Do 07.06.2012:
Frühstück und Aufbau des Lagers, Tierheim-Führung, Baustelle einrichten, erste Arbeiten
Abends: Sortierung und Übergabe der Sachspenden

Fr 08.06.:
Gehegebau und Bestückung des Transporters mit Boxen
Lagerfeuer mit ungarischem Gulasch

Sa 09.06.
Gehegebau und Verladen der vermittelten Tiere
abends frei (evtl. Disco)

So 10.6.
Stadtbesichtigung, Begegnung mit ungarischen Jugendlichen
abends: Kicken mit Ungarn, Abholung H.Walter am Flughafen Budapest

Mo 11.6.
morgens Gehegebau, Mittagessen bei Daimler, Besichtigung Ausbildungswerkstatt und Busfahrt durchs Werk mit Besichtigung einer Halle
abends: Spiele

Di 12.6.
Gehegebau, Fam. Hofmann zum Bahnhof fahren
abends: Hundetraining oder frei, Abholung Lisa H. vom Bahnhof und Sören vom Flughafen

Mi 13.6.
Gehegebau, Besuch der ungarischen Schule
abends: Schwimmbad

Do 14.6.
Letzte Arbeiten an den Gehegen am Vormittag, nachmittags: Einweihung Gehege, abends Freizeit

Fr 15.6.
Budapest

Sa 16.6.
4 Uhr Abfahrt

23.05.2012

Eine "Oma" hat uns heute ein 5 kg Glas Schoko-Aufstrich fürs Frühstücksbüffet gespendet. Und wir haben selbstgemachte Marmelade und schweinefleischfreie Wurstdosen bekommen.

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Und wir haben einen weiteren Teilnehmer gefunden: Oliver. Er wird eine wichtige Funktion haben für das Gelingen unseres Projekts: Er spricht fließend Ungarisch!
Seinen Steckbrief finden Sie unter "Teilnehmer".

21.05.2012

Heute war der erste Annahmetermin für Spenden an der Schule.
Vier Spender sind gekomen und haben vielerlei Nützliches gebracht. Aber, das Allerbeste: Einer hat gefragt: "Was braucht ihr denn noch dringend für die Azubis?" Und jetzt will er uns fürs Baustellenvesper noch Wurstdosen mit Schinkenwurst und Leberwurst bringen.
Ist das nicht klasse? Und auch sonst überlegt er noch, was er und seine Freunde noch beisteuern können ...

19.05.2012

Der erste Entwurf unseres Speiseplans steht. Gekocht wird auf dem Lagerfeuer und Gaskocher. Änderungen sind aufgrund von Unabwägbarkeiten vor Ort natürlch zu erwarten!

  • Nudeln mit Tomatensoße, hartgekochten Eiern, Salat
    Frisches Obst bzw. Obstsalat (frisch vor Ort)
  • Gemüsereis mit Putenstreifen, Sahnesoße
    (Frucht)joghurt
  • Gemüse-Kartoffel-Eintopf mit Hackfleischklößchen
    Milchreis mit Roter Grütze
  • Käsespätzle mit Zwiebelschmelze und Salat
    Pudding Vanille und Schoko
  • Schafskäse-Tomaten-Päckchen mit Stockbrot, Bunter Salat
    Waffeln (frisch) mit Zucker und Zimt, Apfelmus
  • Weißkrautauflauf mit Hackfleisch, Kartoffelpüree
    Eis
  • Grillwurst (oder Fleisch), Grillgemüse, Nudelsalat, Kartoffelsalat, Tsatsiki, Folienkartoffeln
    Pfannkuchen (frisch) mit Marmelade oder Nutella
  • Nudeln mit Käsesoße und Erbsen, Salate
    Kuchen bzw. Kekse
  • Gulasch mit Brot
    Eis mit Früchten
  • Semmelknödel mit Pilzrahm- bzw. Gemüsesoße
    Frisches Obst bzw. Obstsalat (frisch vor Ort)

Das Kochteam wechselt täglich. Es besteht aus einem Lehrer und zwei Azubis.

18.05.2012

Nun sind schon vier Steckbriefe von Teilnehmern im Netz.
Und wir haben sehr nette Post in unserem Gästebuch. Vielen Dank für die tolle Unterstützung.

Und unser erstes Frühstück ist Dank einer lieben Spenderin auch schon gesichert:

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15.05.2012

Die Konstruktionsmechaniker haben ihren zweiten Prüfungstag. Wir drücken den Vieren noch immer die Daumen. Unter "Teilnehmer" stellen wir Ihnen heute Sven vor.


 

13.5.2012

Vier unserer Ungarnfahrer haben Prüfung

- Sven, Florian, Marc und Leo -

müssen von Montag bis Mittwoch ihre schriftliche Abschlussprüfung als Konstruktionsmechaniker ablegen. Unten der genaue Zeitplan.


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von links: Sven, Florian, Marc (dazu Leon, Eugen)

Wir wünschen den Vier viel Glück und Erfolg und drücken ihnen ganz fest die Daumen!

Mo 14.05.12
08.20 - 08.30 Sitzordnung, Bekanntgaben
08.30 - 09.30 Wirtschaftskunde, Hilfsmittel: TR*, SL*
10.00 - 11.00 Gemeinschaftskunde
12.30 - 14.30 Deutsch

Di 15.05.12 Fachtheorie I (projektunabhängig)
08.30 – 10.30 Metallberufe Berufstheorie I

Mi 16.05.12 Fachtheorie II (projektbezogen)
08.30 – 10.30 Metallberufe Berufstheorie II


 

09.05.2012 (Wießmeyer)

Einzelne Teilnehmer können die ersten Sachspenden entgegen nehmen:

  • medizinisches Material

  • Spezialfutter

  • Handtücher

Und auf dem Konto und in unserer Sammelbüchse klingelt es auch schon "a bissle".


André:´

Heute am 7.Mai 2102 konnte die Robert-Bosch-Schule auf einen denkwürdigen Tag zurückblicken.

Denn in der Aula der Schule fanden 3 Highlights statt:

-          Die Präsentation des Pilotprojekts MIT (ein Schülerprojekt in Ungarn)

-          Eine Ausstellung um das JF Malprojekt

Sowie die Einweihung der Schulbibliothek.

 

Wir durften den Startschuss abgeben und unser Ungarnprojekt dem zahlreich erschienenem Publikum vorstellen. Frau Wießmeyer erklärte das Projektkonzept (siehe Faltblatt), und informierte über den Projektpartner.

Die Pfotenhilfe-Ungarn ist eine Organisation, die viel Kraft und Zeit in die Aufklärung über „des Menschen bester Freund“ investiert.

 

Außerdem wurden auch die Begleitlehrer vorgestellt, dies sind:

            Der Stellvertretende Schulleiter,  Herr  Wolf Hofmann

            Unser Technischer Lehrer, Herr Thomas Walter,

            Sowie unsere Projektleitung, Frau Anne Wießmeyer.

 

Anschließend wurde dann die Gruppe der Ungarnfahrer ausführlich vom Publikum und den anwesenden Redakteuren verschiedener Zeitungen zum Projekt befragt.

Eine der meist gestellten Fragen war, wie wir mit unserer Unterkunft klar kommen werden.

Aus Sparmaßnahmen werden es  Zelte, die wir auf einem Privatgrundstück in der Nähe des Tierheims aufstellen werden. Ebenso werden wir mit 2 Kleinbussen unsere Strecken zurücklegen um auch hier möglichst geringe Kosten zu haben.

Natürlich ebenso gefragt, wurde ob wir uns Sorgen machen wegen den vielen Hunden, weshalb wir am Projekt teilnehmen usw. ….

Einige der Fragen und Antworten werden wir in den nächsten Tagen bestimmt in der Zeitung lesen. Also, schaut in die Stuttgarter Nachrichten!

 

Der Link zum ersten Artikel:  http://www.positiv-medien.de/html/08__mai_2012.html

 

Zu guter Letzt, darf ich Sie natürlich auf unsere Spendenaktion aufmerksam machen!

Wenn Sie alte Hundeleinen, Halsbänder, ebenso abgelaufene Bepanthensalben oder abgelaufene Verbandspäckchen haben, können Sie uns diese ebenso Spenden!

Hierzu gibt es drei Spendentermine:

-          Montag, den 21.Mai 2012 von 13 bis 14 Uhr

-          Dienstag, den 22.Mai 2012 von 15 bis 16 Uhr

-          Dienstag, den 5.Juni 2012 von 16 bis 18 Uhr

Alle Spenden werden im B-Gebäude der Robert-Bosch-Schule zu den oben genannten Terminen im Erdgeschoss angenommen!

 

 Und noch ein Aufruf an alle Leser: uns fehlen noch 800 € für die Finanzierung unseres Workcamps. Auch kleine Beträge helfen uns weiter.

Hierzu möchte ich es nicht versäumen Sie auf unser Spendenkonto für die Finanzierung unserer Fahrt und des Aufenthalts aufmerksam zu machen.

Sie können auf das untengenannte Konto gerne eine Spende ausrichten!

 

Verein der Freunde der Robert-Bosch-Schule e.V. Kto. 2406279, BLZ 60050101 BW Bank, Stichwort: „Schulprojekt Ungarn“

 

Oder wenn Sie der Pfotenhilfe direkt einen Obolus zur Finanzierung des Baumaterials beisteuern wollen, können Sie das auch direkt an die Pfotenhilfe tun.

Hierzu die untengenannten Kontodaten.

 

Pfotenhilfe - Ungarn e.V. Konto Nr. 149900775 BLZ 217 500 00 Nord-Ostseesparkasse,Stichwort: „Schulprojekt Gehege“

Gemeinsam können wir ganz viel „schaffen“!

 

Fotos von der Projekt-Vorstellung


Hier geht es weiter mit den Berichten aus Ungarn!

 

06.05.2012 (Wießmeyer)

 

Wegen ungeplanter Regenfälle mussten wir unsere Höhlentour verschieben. Statt dessen trafen wir uns um 11 Uhr im Waldheim Hedelfingen.

In der Kennenlernerunde erfuhren wir, dass Herr Hofmann "nur Kaffee trinkt und sonst nix". Das werden wir in Ungarn abends am Lagerfeuer überprüfen!
Weitere Erkenntnisse: Florian fährt mit ins Workcamp, weil es für einen guten Zweck ist, während Angelo sehen möchte, wie man im Ausland arbeitet. Ja, und wenn Sven ein Hund wäre, dann wollte er "Katze" heißen.
Unsere Anfangsrunde war also recht vergnüglich.

Danach wurden die Regeln fürs Workcamp beschlossen und die vorläufige Tagesplanung vorgestellt. Die Uhrzeit für die Abfahrt am 06.06. haben wir auf 4 Uhr festgelegt. Gähhhhn!

Zum Abschluss ging's auf die Kegelbahn.

 

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

 

10.06.2012 (Anne)

Morgens bis um halb drei gab es Ausgang nach Kecskemet. Ab 14.30 Uhr wurde die Gelegenheit angeboten, mit Hunden zu arbeiten.

Die Jungs waren sehr begeistert dabei bei der Arbeit mit den Hunden. Gabor hat zuerst erklärt und die Übung demonstriert. Danach durfte ein Freiwilliger ran, erst mit Armschutz, dann unser Boxer mit Vollkörperschutz. Er wurde am Bein vom Hund festgehalten. Alle Fluchtversuche misslangen (wie zu erwarten war). Nicht nur die Hunde, sondern auch die Junga folgen Gabor fast bedingungslos ...

Nach dem Hundetraining wurde eine Neuauflage des Endspiels von '54 in Bern aufgelegt - in unserem Fall Azubis gegen die Tierheimmitarbeiter & Friends. Ungarn hat ungefähr 15 - 3 gewonnen. So ganz genau hat keiner mitgezählt. Unsere Azubis brauchen noch ein bissle Teamtraining. Als Einzelspieler sind sie schon sehr gut.

Spät am Abend ist unser Werkstattlehrer angekommen. Heute konnte ich zum ersten Mal während der Frühstückszeit mein Brot essen und Tee trinken. So langsam wächst das Team zusammen und die Arbeitsaufteilung klappt.

11.06.2012 (Anne)

Die Stimmung ist super, das Wetter leicht regnerisch. Und jetzt sind alle voll motiviert beim Schaffen. Herr Walter hat "richtiges" Werkzeug aus Dewutschland mitgebracht.

Mittagessen wird "beim Daimler" sein, danach Werksbesichtigung und ein Besuch der Ausbildungswerkstatt.

Weil "die olle Wießmeyer" den Laptop samt externer Festplatte und Überspielkabel für die Fotos im Camp vergessen hat, gibt es leider keine neuen Fotos. Aber dafür morgen umso mehr!

Do 07.06.2012 (Arian und Martin)

Go!

Der erste wunderschöne Morgen auf Ungarischem Boden hat sehr gut angefangen. Beeindruckend pünktlich begannen wir mit unserem Frühstück, welches sehr lecker war. Daraufhin haben wir als Team beschlossen, jedes Mal nach unserem Frühstück unser Tagesprogramm zu besprechen, wobei jeder seine persönlichen Meinungen dem Team präsentieren konnte. Auch Probleme und Meinungsverschiedenheiten konnten unter anderem in einer offenen Runde als Gruppe ausdiskutiert werden. Dies dient einfach dazu, Kritiken als Team aufzunehmen und miteinander zu lösen. Das kann dann auch auf dem Tierheimgelände genutzt werden, wo beispielsweise ein Montagevorgang zusammen durchgesprochen wird und gemeinsam nach einer einfachen, schnellen und qualitätspositiven Lösung gesucht wird.

Ausnahmsweise war der Tierheimleiter Gabor bei unserer ersten Frühstücks-Tagesbesprechung anwesend und erläuterte uns die Sicherheitsregeln auf dem Gelände, seine Vorgeschichte (Ausbildungszeit, Schulbildung), die Liebe zu Hunden und wie er auf das Tierheim gestoßen ist. Wir begannen die Baupläne zusammen zu besprechen, wobei der Tierheimleiter uns seine Vorstellungen erklärte, welche wir mit unseren Ideen noch gestützt haben.

Daraufhin haben wir die Fahrt aufgenommen in das Tierheim. Dort angekommen haben wir eine „Transportkette“ gebildet und die reichlichen Spenden aus dem Bus entladen. Dabei haben wir sehr viel Spaß gehabt und haben die Stimmung nochmals verbessert untereinander. Hierbei danken wir nochmals den Spendern.
Danach haben wir uns in 3 Hauptgruppen eingeteilt:
Die Verschalungsgruppe war dafür zuständig die Verschalungen zu entfernen und neu zu montieren.
Die Waschgruppe war dafür zuständig, die Transportboxen für die Juni-Fahrt nach D zu reinigen
und die Materialgruppe war dafür zuständig uns die Holzbretter zuzusägen und ältere Holzbalken zu sammeln und nochmals neu zu richten.

Nach einem 7-stündigen Arbeitstag haben auch wir als motivierte Arbeiter beschlossen, Feierabend zu machen und haben uns auf den Weg zurück zum Lagerplatz gemacht, um dort unseren Abend ausklingen lassen.

Ein sehr erfolgreicher, positiver und für jeden sehr erfahrungswerter Tag ging zu Ende.

 

Samstag, 09.06.2012 – Tag Vier (Sven und Leo)

 

Gaz! Fullllll Gaz!

 

Morgens wurden wir durch lautes Topfschlagen von Frau Wießmeyer geweckt.

Beim gemeinsamen Frühstück haben wir den Tagesablauf besprochen. Nach dem 5l-Eimer Nutella ging es gemeinsam ins Tierheim (ca. 15 Min. Fahrt), um das Fundament des Außengeheges fertig zu stellen. In der Zwischenzeit haben die Schweiß-Erprobten mit den Konstruktionsgestängen der Zwingeranlage begonnen.

Nun konnte man ENDLICH sichtbare Erfolge sehen.

Nach getaner schweißtreibender Arbeit bei gefühlten 50 Grad und einer anschließenden eiskalten Dusche brachen wir gespannt nach Kecskemet City auf, um in der Bar „Lamborghini“ den Sieg unserer deutschen Nationalelf zu verfolgen.

Wir waren in der selbigen Nacht sehr froh zu wissen, am nächsten Morgen (So) ausschlafen zu dürfen, da der Sieg der zukünftigen Europameister ausgiebig gefeiert wurde.

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Sonntag, 10.06.2012 (Oliver und Andreas mit Hilfe von Arian)


Nach einem sehr ausgiebig genossenen Abend durften wir unseren Körper ausnahmsweise länger ausruhen lassen und ausschlafen.
Der Morgen unseres einzigen freien Tages (Di Ausflug nach Budapest!!! Anmerkung Wießmeyer) begann sehr entspannt und gelassen. Das gemeinsame Frühstück unseres Teams war lange und genüsslich. Direkt danach begannen wir, wie üblich, mit unserer Tagesprogramm Besprechung, wobei folgendes als Gruppe entschieden wurde: eine gemeinsame Fahrt durch die Stadt „Kecskemét“, bei der wir reichlich Einblick in die Kulturen und Sitten der dort lebenden Menschen bekommen haben.
Anschließend bekamen wir ein individuelles Hunde Trainingsprogramm, bei diesem Programm war die Bereitschaft für die Chance solch neue und wertvolle Erfahrung zu sammeln sehr stark.
Zum Schluss des Tages gab es ein Fußballspiel zwischen Tierheimpfleger und uns (Azubis und Lehrer). Es war beeindruckend zu sehen wie beide Mannschaften als Team aufgetreten sind, trotz der kurzen Zeit wo wir uns kennengelernt haben, sind wir sehr gut als Mannschaft und als Team aufgetreten, man unterstützte sich gegenseitig und versuchte zusammen, als Team, den Ball in das Tor zu befördern. Wir hatten sehr viel Spaß mit den Pflegern und haben alle den Tag sehr genossen.
Daraufhin saßen wir gemeinsam am Lagerfeuer und besprachen bereits die Baupläne des darauffolgenden Tages.
An dieser Stelle dürfen wir die Ankunft von Herrn Walter begrüßen. Mit solch einem hilfreichen Fachmann wird uns die Arbeit auf der Baustelle des Tierheimes nochmals interessanter.

Montag, 11.06.2012 (Angelo und André)

 

Qualitätsanspruch?

 

Nach dem „sanften“ Wecken durch die ruckartige Begegnung eines Kochlöffels mit einem Cromargan-Nudelsieb im Wießmeyer-Takt haben wir ein nahrhaftes Frühstück genossen.

Kurz danach sind wir mit den Bussen zur Baustelle gefahren. Dort wurden die Gruppen eingeteilt, um folgende Arbeiten zu erledigen:

  • Löcher bohren

  • Türrahmen schweißen

  • Boxenrahmen schweißen

Beim Bohren der Löcher gab es Meinungsverschiedenheiten über die notwendige Qualität unter zwischen den beiden Gruppen. Anreißen – (Vorbohren?) – Bohren – (Entgraten?). Die Meinungsverschiedenheit wurde noch auf der Baustelle „handgreiflich“ geklärt, indem der „Qualitätstrupp“ einfach die Löcher der anderen Gruppe überarbeitete.

Die Baustelle wurde bereits um 11.15 Uhr geräumt, weil wir einen Termin „beim Daimler“ in Kecskemet hatten.

Nach dem Rundgang durchs Mercedes-Benz-Werk sind wir zur Kantine gefahren, um dort sehr üppig Mittag zu essen. Danach ging es per Bus weiter zur außerhalb gelegenen Ausbildungswerkstatt. Uns wurde dort gezeigt, wie das Ausbildungssystem in Ungarn organisiert ist.

Die Löhne für Facharbeiter in Ungarn sind niedriger als die Ausbildungsvergütung der meisten Camp-Teilnehmer.

Danach fuhren wir wieder zurück ins Lager: Dienste, Freizeit, Abendessen. Es folgte der tränenreiche Abschied von Familie Hofmann, die mit dem RailJet zurück nach D fahren musste.

Bei guter Stimmung am nächtlichen Lagerfeuer kam der Spaß nicht zu kurz: der duschende Arian wurde mit dem uns von Gabor überlassenen Kleinsttransport in der Dixi-Dusche festgeparkt.

Di 12.06.2012 (Wießmeyer)

 

Zwischenbilanz

 

Wegen anhaltend kräftigen Regens mit sintflutartigen Zwischenkaskaden konnten wir heute nicht weiter arbeiten. Also ging es nach dem Frühstück wieder in den warmen Schlafsack zu einer Extrarunde Schlaf.

Bis um 12 mussten die Tagesberichte abgeliefert werden, dann Mittagessen und Abfahrt nach Budapest.

Ich bleibe im Camp, um die Dateien fürs Internet aufzuarbeiten und gegen Abend von Gabors PC aus einzustellen. Aus dem Einstellen wirddann leider doch nichts, weil ich mich nicht mit Gabors Virus anstecken will. Andreas und Oliver haben ihren Bericht für Sonntag nicht abgeliefert. Schön, dann wissen wir schon, wer morgen Abend die Klos putzt.

 

In den letzten Tagen habe ich viel dazugelernt:

  • Jungs ekeln sich vor Kotspuren im Klo so sehr, dass nur Frauen diese entfernen können.

  • Auch das Spülen von großen Gulasch-Kesseln ist nicht Mannes Sache.

  • Ein Grundkurs „Kanakisch“ hat mir die Vokabeln und die Intonation für eine echte Überraschung in meinem zukünftigen Unterricht vermittelt: „He, Alter, raff dich, Bruder, ollum!“

  • Die Vorstellungen von Qualitätsarbeit können äußerst unterschiedlich sein – auch innerhalb des gleichen Ausbildungsberufs.

  • Auch wer wegen schweren Sonnenbrands nicht arbeiten kann, ist am selben Abend in der Lage mit vollem Einsatz zu kicken.

  • Bei den Ungarn gibt es unglaublich hilfsbereite Leute. Ein Beispiel: Am Samstagabend waren wir in der City auf der Suche nach der Bar „Lamborghini“, das Länderspiel sollte in 10 Minuten beginnen. Ein Ungar, den Oliver nach dem Weg gefragt hatte, ist vor unserem Auto her gejoggt und hat uns so zuverlässig den Weg gewiesen.

  • Wenn ein Hund Anstalten zum Angriff auf mich macht, einfach „ganz ruhig“ stehen bleiben.

  • In einem Camp für junge Männer ist es ein absolutes Muss, dass ein großer Spiegel vorhanden ist.

Bestimmt habe ich einiges vergessen. Aber ich kann ja einen Nachtrag machen.

 

Und nun zu unserem Projekt:

  • Wir sind mit der Arbeit gut voran gekommen. Die Jungs sind ganz schön ehrgeizig.

  • Die Fähigkeit zur Improvisation wächst mit den Anforderungen.

  • Wir haben minimale Integrationsprobleme innerhalb der Gruppe. Die Bereitschaft, Probleme anzusprechen und nach Lösungen zu suchen ist sehr hoch. Fußball kann dabei viel helfen.

  • Die Arbeit mit den Tieren hat ihre ganz eigene Faszination. Herr Hofmann wollte am liebsten einen Welpen mit nachhause nehmen!!!

 

Zur Hälfte: ein (halb)voller Erfolg!


Mi 13.06.2012 (Wießmeyer)

So langsam schleicht sich der Lagerkoller an ....
Schwerer Organisationsfehler: Das Vesper war knapp, hungrige Mägen motzen!

Nun merkt man, wer von zuhause aus das Arbeiten gewöhnt ist ... Manche sind um 14.30 Uhr schon völlig fix und alle.


Do 14.06.2012 (Wießmeyer)

Die Jungs liegen mit ihren Berichten ein wenig im Rückstand. Das liegt an technischen Problemen und dem intensiven Arbeitseinsatz. Aber spätestens am Sonntag werden alle Beiträge im Netz stehen!

Am Do waren wir beschäftigt mit

  • dem Einziehen der Spanndrähte,
  • der Befestigung des Maschendrahts an den Spanndrähten,
  • dem Schweißen der Türen
  • Zuschneiden des Gitters für die Türen
  • und dem Aufstellen der Einzelkäfige.

Bei den Einzelkäfigen haben Leo, Arian und Marvin Überstunden gemacht, so dass wir auch an diesen Teilen heute eine Chance auf die Fertigstellung haben. Vielen Dank an unsere drei "Helden der Arbeit".

Unsere drei "Helden der Arbeit" nach ihren Überstunden:

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Fr 15.06.2012 (Wießmeyer)

Vormittags haben wir gearbeitet. Einige der Jungs gingen zwischendurch Gassi mit Hunden, die sonst nicht so rauskommen. Das hat richtig Spaß gemacht.
Im Laufe des Vormittags geriet der Kampf mit dem stumpfen Werkzeug, den widerspenstigen Drähten, den wenig leistungsfähigen Schweißgeräten, dem suboptimalen Material und sonstigen Tücken des Objekts immer mehr in den Mittelpunkt. Trotz bester Motivation ließen die Kräfte bei fast allen sichtbar nach.
Um 12 Uhr war endgültig unser letzter Baustellen-Feierabend. Noch ein Mal richtig reinhauen beim Vesper und dann kam die Eröffnung des Trainings-Freigeheges:
Loretta, die am Samstag nicht nach D fahren konnte, weil sie zu sehr verängstigt war, betrat die Manege mit Hunde-Guru Gabor. Wir alle starrten voller Faszination auf das unglaubliche Schauspiel. Loretta wollte nicht. Aber Gabor erreichte durch sehr konzentriertes und gezieltes Locker-Lassen und erneuter Kontroll-Übernahme, dass sie sich ein kleines bisschen seinem Rhythmus anpasste. Faszinierend!
Sicher müssen noch viele Trainingseinheiten für Loretta folgen, aber wir konnten sehen: Das wird!

Und: mit dem Bau des Trainings-Freilaufs und der zusätzlichen Einzelzwingern konnten wir ein gut Teil beitragen zu besseren Lebensbedingungen für die Hunde in Ungarn.
Wir sind stolz!

Und zum guten Schluss:
Gabor, wir danken dir für alles: dass du Tag und Nacht für uns erreichbar warst, Gulasch gekocht, Probleme beseitigt und wie ein Zauberer "organisiert" hast, mit vielen Jungs sehr gute Gespräche geführt hast und niemals gestöhnt, wenn wir mit dem hundertsten Zusatzwunsch bei dir auf der Matte standen.
Die Jungs haben sich besonders über den "Pickup" gefreut und das Hundetraining am Sonntag.
Außerdem danken wir Dori und Kati, die das durch ihre Hintergrundarbeit überhaupt erst möglich gemacht haben.

Vorbereitungen für die Abfahrt

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Sa 16.06.2012 (Wießmeyer)

Abfahrt am Freitag in Ungarn war um 20 Uhr, Ankunft an der rbs um 6 Uhr morgens.
Der Schulleiter, Herr Roskamp, erwartet uns mit Kaffee und Brezeln und auch unser "Mitkämpfer", Herr Hofmann, ist vor Ort und packt mit an.
Man sieht allen die Erschöpfung an, aber auch die Zufriedenheit mit dem getanen Werk.
Ausladen, Autos putzen, Gepäck ins Auto der Eltern schleppen, nach Hause und endlich, endlich richtig ausschlafen!

Und ein großes Abenteuer hat sein Ende gefunden!